Weiterbildungstrends 2017: Unternehmen erwarten viel, aber schulen zu wenig

Kaum eine Berufsgruppe kommt noch ohne Weiterbildung aus: Was gestern gelernt wurde, ist heute schon alt. Besonders die sogenannten digitalen Skills sind gefragt. Nur mit der Schulung hapert es. Digitale Skills sind in der Arbeitswelt unentbehrlich, aber noch nicht ausreichend geschult. Vom professionellen Umgang mit dem Internet bis zum Einsatz cloudbasierter Tools: Personaler erwarten

Weiterbildung – der Königsweg

Weltwirtschaftsforum Die Hauptanforderungen an die Beschäftigten werden sich in den nächsten fünf Jahren ändern. Dies betrifft sowohl Kompetenzen kognitiver, sozialer wie persönlicher Art, von Selbstlernen bis Kreativität, als auch grundlegende wie spezielle IT-Kenntnisse und -Fähigkeiten. Das Ausmaß der Veränderungen wird aber je nach Branche und Unternehmen sehr unterschiedlich sein. Dies ergab 2015 eine Befragung von Personalleitern der weltweit größten Unternehmen aus sieben Branchen, von Automotive bis Energie. Bestehende Belegschaften weiter …

Aus welchen Gründen wird häufig nachlässig mit Office-Weiterbildung umgegangen?

Nach einer Umfrage des Research Data Centre (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit24 sind Gründe für die Nicht-Teilnahme an betrieblichen und außerbetrieblichen Weiterbildungsveranstaltungen: a) Qualifikation wird als ausreichend angenommen (48%) b) Mangelnde Zeit (42%) c) Nicht vorgeschrieben (39%) d) Zu hohe finanzielle Belastung / Budget (20%)

Digitale Medien selten genutzt

Digitale Medien spielen in der beruflichen Ausbildung im Betrieb eine verhältnismäßig geringe Rolle. Dies ergab eine repräsentative Befragung aller Betriebe im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) mit mindestens einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin, von denen gut die Hälfte Ausbildungsbetriebe sind. Von den wichtigsten Medienformaten in der Ausbildung sind die ersten vier klassische Formate: Lehr- und Fachbücher, andere schriftliche Unterlagen, Gruppenarbeit (face-to-face) und Präsenzunterricht.